Zahnpflege das bedeutet mehr, als "Zähneputzen". Vor allem wichtig ist es, sich dafür genügend Zeit zu nehmen und die richtigen Techniken konsequent und dauerhaft anzuwenden. Wichtigste Utensilien sind Zahnbürste, Zahnpasta und Materialien zu Reinigung der Zahnzwischenräume. Vegessen Sie bitte auch nicht folgende Hilfsmittel

Mundspülungen ergänzen eine gründliche Zahnpflege

Zahnseide ist zur Reinigung der Zahnzwischenräume sinnvoll

Interdentalbürsten (Zahnzwischenraumbürsten) erreicht man mühelos die hinteren Interdentalräume

Die richtige Zahnputztechnik

  • Bürstenkopf ca. 45° zur Zahnachse halb auf Zahn und Zahnfleischsaum ansetzen
  • Zahnbürste leicht andrücken und kleinste Kreisbewegungen auf der Stelle ausführen (Speisereste werden gelöst)
  • Zahnbürste durch eine ausrollende Bewegung aus dem Handgelenk zur Zahnoberkante wegziehen (Belag wird entfernt)
  • Bürste nun erneut auf dem Zahnfleischrand ansetzen und zur Zahnkrone hin auswischen
  • diese Auswischbewegungb bei jeweils 2 bis 3 Zähnen 5 bis 6 mal wiederholen
  • Reinigen Sie so systematisch Abschnitt für Abschnitt um keinen Bereich auszulassen
  • Beginnen Sie links, oben, außen am letzten Zahn und arbeiten Sie nach rechts, hinten, außen, letzter Zahn
  • auf die rechte Zahninnenseite wechseln und auch hier den Bürstenkopf parallel zur Zahnreihe ansetzen
  • Kauflächen der Seiten- und Backenzähne mit kleinen, kreisenden Bewegungen reinigen
  • im Unterkiefer ebenso vorgehen

Biotop Mundhöhle

Der Mund ist das allererste Verdauungsorgan: Sobald wir etwas essen, wird die Speise nicht nur von den Zähnen zerkleinert, sondern auch mit Speichel angefeuchtet. Außerdem ist der Mund ein kleines Biotop mit Millionen von Bakterien, von denen die allermeisten dort auch notwendig sind, u.a. für die Verdauung. Aber es gibt auch welche, die mehr schaden als nutzen. Dazu gehören die sogenannten "Streptokokken". Das ist eine Bakterien-Großfamilie: Der Familienzweig, der den Zähnen gefährlich werden kann, heißt "streptococcus mutans". Diese Bakterien leben von Zucker jeder Art, also auch Fruchtzucker, Traubenzucker u.a.. Sie nehmen ihn auf und "verdauen" ihn. Sie scheiden - vereinfacht gesagt - schließlich Milchsäure aus. Diese Säure schafft im Mund dort, wo sie entsteht, ein "saures Milieu". Das stört die Harmonie. Eine Gleichgewicht muss wieder hergestellt werden, das hat die Natur so bestimmt - und auch gleich die Lösung in zwei Schritten mitgeliefert.

Mundspülungen

Den Traum, allein mit einer kurzen Mundspülung Karies und Parodontitis verhindern zu können, haben die Forscher bisher noch nicht erfüllen können. Aber immerhin haben sie eine ganze Reihe unterschiedlicher Mundwässer entwickelt, mit denen man seine Zahnhygiene unterstützen, mögliche Krankheitskeime unterdrücken oder einfach nur den Atem verbessern kann. Und weil in der Werbung nicht immer ganz deutlich wird, welches Mundwasser für welche Aufgabe sinnvoll ist und welches nicht, bieten wir hier einen kleinen Überblick über die wichtigsten Arten.

Zähne & Kiefer

Die Zähne von Ober- und Unterkiefer sollen wie Zahnräder ineinander greifen. Dabei sollen die Höhen des Oberkiefers in die Vertiefungen des Unterkiefers greifen. Das optimale Ineinandergreifen bezeichnet man auch als Okklusion.

Unsere Zähne sind aus verschiedenen Anteilen aufgebaut Die äußerste Schicht mit der Der Zahn überzogen wir, ist der Zahnschmelz. Der Schmelz ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers und kann somit auch den stärksten Belastungen widerstehen kann. Jedoch können Dauerbelastungen wie beispielsweise Säuren den Schmelz beschädigen.

Unter dem Zahnschmelz liegt als nächste Schicht das Zahnbein, auch Dentin genannt. Diese Zahnhartsubstanz beinhaltet viele kleine Kanälchen, die Dentiltubuli genannt werden. Über sie werden Reize wie Wärme, Kälte oder auch Säuren als Reiz von außen nach innen geleitet. Im innersten der Zähne liegt eine große Höhle, die die Pulpa, im Volksmund auch das Zahnmark genannt, beinhaltet. Von hier aus wird der Zahn mit Blut und Nerven versorgt.

Bei jungen Menschen ist diese Höhle deutlich größer als beim gereiften älteren Zahn.

Rauchen und Mundgesundheit

Die Schäden des Rauchens für den Mund;

  • Es kann Zahnfleischschwund verursachen
  • Es erhöht das Risiko der Bildung von Mundkrebs
  • Es kann die Mundgewebe beschädigen und Narben im Mund verursachen
  • Es verursacht Mundgeruch
  • Verursacht schwarze Zungenerscheinung
  • Teer und Flecken werden an den zahnoberflächen gesammelt.

Neigung zur Zahnfleischkrankheiten wird erhöht.