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Zahnschutz durch Fluoride |
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Fluoride sind Fluor-Verbindungen: Fluor - ein Gas - ist ein natürlicher chemischer Grundstoff. Da sich Fluor sehr schnell mit anderen Elementen verbindet, kommt dieser Stoff in der Natur nicht frei vor. Wenn Fluor mit einem anderen Stoff fest verbunden ist, spricht man von Fluorid - in Verbindung mit dem jeweiligen Namen des Partner-Stoffes, z.B. Natrium-Fluorid.
Das bedeutet dann: Eine feste Verbindung von Natrium und Fluor ist das Natrium-Fluorid. Im Lebensmittelhandel findet man seit einigen Jahren auf manchen Salzpaketen den Hinweis: "enthält Fluor". In diesem Fall ist das Speisesalz mit Fluoriden angereichert, bei manchen Salzsorten zusätzlich auch mit Jod. Das Fluorid im Speisesalz wird dann beim Verzehr an den Zahnschmelz abgegeben.
Gebundenes Fluor, also Fluorid, findet sich zum Beispiel in fast jeder Zahnpasta. In der Zahnmedizin spielen vor allem drei Fluoride eine wichtige Rolle: Natriummonofluorphosphat, Aminfluorid und Zinnfluorid. Fluoride sind übrigens für den Mund keine Fremdstoffe: Sie sind natürlicher Bestandteil der Zähne - und auch der Knochen.
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